Dortmunder Polizei spendet Geld an Verkehrsunfall-OpferhilfeDas Dortmunder VU-Team sowie (vorne, von links) Polizeipräsident Gregor Lange, Silke von Beesten (VOD) und Polizeihauptkommissar Christoph Klinger bei der Spendenübergabe. Foto: PP Dortmund

Jeden Tag steht die Polizei vor der erschütternden Aufgabe, Opfer von Verkehrsunfällen zu finden, die schwer verletzt oder getötet wurden. Daneben müssen sie auch den Angehörigen beistehen, die mit der herzzerreißenden Nachricht konfrontiert werden, ein Kind, einen Elternteil oder den Partner am Unfallort verloren zu haben. Es ist ein unglaublich anspruchsvoller und emotionaler Job, der auch für die Beamten selbst sehr anstrengend ist. Glücklicherweise gibt es Organisationen wie die Verkehrsunfallopferhilfe Deutschland (VOD), die sich dafür einsetzen, diese trauernden Familien durch ihre schwierige Situation zu begleiten. Die 2011 gegründete und in ganz Deutschland tätige VOD hat ihren Sitz in Münster und bietet den Angehörigen von Verkehrsunfallopfern die dringend benötigte Unterstützung.

In einer herzerwärmenden Geste spendete das Unfallteam des Polizeipräsidiums Dortmund, das auf die Aufnahme schwerer Verkehrsunfälle spezialisiert ist, am Dienstag (5.12.2023) 650.000 Euro, um die Arbeit von VOD zu unterstützen. Die Idee für die Spende kam vom Unfallteam selbst, das damit sein tiefes Verständnis und seine Empathie für den Schmerz der Unfallopfer und ihrer Familien unterstreicht.

Als Leiter der Direktion Verkehr des Polizeipräsidiums Dortmund erinnert der leitende Polizeidirektor Ralf Ziegler an die Ursachen und Folgen von Unfällen: „In den seltensten Fällen haben Verkehrsunfälle eine technische Ursache. Überwiegend sind es Menschen, die zu schnell fahren, Abstände nicht einhalten, abgelenkt sind oder unter Einfluss von Alkohol oder Drogen am Steuer sitzen und Leid auslösen. Damit ist klar: Die meisten Unfälle sind vermeidbar. Die Zahl der im Straßenverkehr getöteten Menschen könnte viel kleiner sein.“

Foto. Polizei Dortmund